Ametista do Sul, Edelsteinbergbaugemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Ametista do Sul ist eine Gemeinde im Süden Brasiliens, die auf Bergbau von Amethyst-Kristallen ausgerichtet ist und sich in einer Höhe von etwa 500 Metern befindet. Das Gebiet enthält zahlreiche aktive und stillgelegte Minen, die diese wirtschaftliche Tätigkeit prägen und das tägliche Leben der Bewohner beeinflussen.
Die Gemeinde wurde 1992 gegründet und entstand aus einer Siedlung, die sich während der portugiesischen Kolonialzeit im 18. Jahrhundert in der Region entwickelt hatte. Der Amethyst-Abbau wurde später zur dominierenden wirtschaftlichen Aktivität und formte den modernen Charakter des Ortes.
Die katholische Kirche im Ort zeigt Innenwände, die mit Amethyst verkleidet sind und zeigen, wie die Einheimischen lokale Steine in ihre Sakralbauten eingebaut haben. Diese Verwendung von Mineralien in religiösen Räumen ist ein Merkmal der lokalen Handwerkskultur.
Das Gebiet ist von mehreren Läden durchzogen, die Amethyst-Produkte und Mineralien anbieten, sodass Besucher leicht Zugang zu lokalen Handwerksprodukten haben. Alte Minenschächte wurden teilweise in Weinkeller und touristische Attraktionen umgewandelt, was Erkundung ermöglicht.
Ein markantes Pyramidentragenwerk mit Innenflächen, die vollständig mit lokal gewonnenen Amethyst-Steinen verziert sind und eine ungewöhnliche architektonische Besonderheit darstellen. Dieses Bauwerk zeigt die kreative und unkonventionelle Integration von Mineralien in die lokale Architektur.
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