Tarija, Bolivianisches Verwaltungszentrum im Department Tarija, Bolivien
Tarija ist eine Großstadt im Departamento Tarija in Bolivien und liegt auf 1866 Metern Höhe am Fluss Guadalquivir. Die halbtrockene Gegend bringt das ganze Jahr über milde Temperaturen, während sich rings um die Stadt sanfte Hügel und Täler ausbreiten.
Luis de Fuentes gründete San Bernardo de la Frontera de Tarija am 4. Juli 1574 und siedelte die indigene Bevölkerung Tomata in der Gegend an. In den folgenden Jahrhunderten wuchs die Siedlung zum Verwaltungssitz der südbolivianischen Region heran.
Die Bewohner nennen sich Chapacos und pflegen ihre Eigenheit durch Feste und Lieder. Ihr Lokalstolz zeigt sich im Alltag durch Musik, Brauchtum und den gemeinsamen Gesang des Chapaco Soy.
Der Flughafen Capitán Oriel Lea Plaza verbindet die Stadt mit wichtigen bolivianischen Zielen, während der regionale Busbahnhof Linien ins Inland und Nachbarländer anbietet. Reisende können sich zu Fuß im Zentrum bewegen, wo Straßen flach und gut zu begehen sind.
Die 1946 eröffnete Universidad Juan Misael Saracho bildet die wichtigste Hochschule der Region und zieht Studierende aus dem gesamten Departamento an. Auf dem Campus verbinden sich koloniale Bauten mit moderneren Erweiterungen, die das Wachstum der Einrichtung über Jahrzehnte widerspiegeln.
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