Uyuni, Verkehrsknotenpunkt im Departamento Potosí, Bolivien.
Uyuni ist eine kleine Stadt im Südwesten Boliviens, die als Ausgangspunkt für Touren zum nahegelegenen Salzsee dient. Die Straßen verlaufen im Raster, niedrige Gebäude mit Flachdächern säumen die Wege, und am Stadtrand stehen Wellblechhütten neben staubigen Pisten.
Die Gründung erfolgte 1889, als Eisenbahnlinien durch diese Region gebaut wurden, um Mineralien aus den Minen in den Anden zu den Häfen am Pazifik zu bringen. Der Bergbau verlor im 20. Jahrhundert an Bedeutung, was die Schließung vieler Strecken zur Folge hatte.
Das Namensgeben erfolgte nach einem Kriegshelden, Avelino Aramayo, der auch Oberst genannt wurde und dessen Familie im Bergbau tätig war. Reisende erleben heute am Stadtrand Quinoa-Felder und sehen Lamas, die als Lasttiere in der trockenen Gegend dienen.
Der Ort liegt auf 3700 Metern Höhe, daher sollten Besucher sich Zeit nehmen, um sich an die dünne Luft zu gewöhnen. Unterkünfte und Restaurants befinden sich im Stadtzentrum, wo Reiseagenturen Touren in die Umgebung organisieren.
Vor der Stadt liegt ein Friedhof alter Dampflokomotiven, die nach dem Niedergang des Bergbaus einfach auf den Gleisen stehen gelassen wurden. Einige tragen noch Schilder mit ihren ursprünglichen Bestimmungsorten, während der Wind langsam die Farbe vom Metall bläst.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.