Nationalpark Amboró, Nationalpark im Departamento Santa Cruz, Bolivien
Amboró ist ein Schutzgebiet im Departamento Santa Cruz, das sich über bewaldete Hänge und Flusstäler zwischen dem Amazonasbecken und den Anden erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen feuchten Regenwäldern im Tiefland und Wolkenwäldern in höheren Lagen, durchzogen von klaren Bächen und Wasserfällen.
Das Gebiet erhielt 1973 seinen ersten Schutzstatus als Wildreservat, bevor es 1984 zum Nationalpark erklärt wurde. Die Grenzen wurden später mehrfach angepasst, um den Druck durch Besiedlung und Landwirtschaft in den Randzonen zu verringern.
Drei verschiedene Gemeinschaften bewohnen die Parkgrenzen: Hochlandsiedler im Norden, Talbauern im Süden und Guarayas-Gemeinschaften im östlichen Bereich.
Mehrere Pfade führen durch verschiedene Teile des Parks, wobei kürzere Routen etwa eine Stunde dauern und längere Wanderungen einen halben Tag beanspruchen können. Festes Schuhwerk und Regenschutz sind empfehlenswert, da die Wege oft schlammig sind und plötzliche Regenschauer häufig vorkommen.
Der Park liegt an der Kreuzung dreier großer Ökosysteme, wodurch Arten aus Amazonien, den Anden und dem trockenen Chaco hier zusammentreffen. Diese geografische Lage macht den Ort zu einem Hotspot biologischer Vielfalt mit ungewöhnlichen Tier- und Pflanzenkombinationen.
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