Maringá, Gemeinde in Paraná, Brasilien
Maringá ist eine Kommune im Bundesstaat Paraná, die auf einem Plateau in 515 Meter Höhe liegt und von breiten Alleen mit durchgängigem Baumbestand durchzogen wird. Das Stadtgebiet verteilt sich auf eine große Fläche mit öffentlichen Parkanlagen und begrünten Straßenzügen, die das Erscheinungsbild prägen.
Die britische Kompanie Northern Paraná Land Company gründete die Siedlung 1947 als Planstadt zur Unterstützung des expandierenden Kaffeeanbaus in der Region. Später entwickelte sich daraus eine eigenständige Kommune mit wachsender Bevölkerung und wirtschaftlicher Diversifizierung.
In der Stadtmitte erinnern Gärten und Restaurants an die japanische Einwanderung, die hier bis heute das Straßenbild und die Gastronomie prägt. Während der Feste zeigen sich diese Einflüsse besonders deutlich in Musik, Tanz und kulinarischen Angeboten, die fest zum Alltag gehören.
Der regionale Flughafen bietet Verbindungen zu größeren brasilianischen Städten, während das Straßennetz direkte Routen nach São Paulo und Curitiba ermöglicht. Innerhalb des Stadtgebiets verkehren öffentliche Verkehrsmittel, und die Orientierung fällt dank der rasterförmigen Anordnung der Alleen leicht.
Das Stadtgebiet umfasst 17 geschützte Waldflächen mit ursprünglicher Vegetation, die zusammen etwa 36 Hektar ausmachen und als grüne Korridore zwischen den Wohnvierteln dienen. Diese Fragmente bleiben in ihrem natürlichen Zustand und beherbergen einheimische Tier- und Pflanzenarten mitten im besiedelten Raum.
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