Paraná, Bundesstaatliche Verwaltungseinheit im Süden Brasiliens.
Paraná ist ein Bundesstaat im südlichen Brasilien, der vom Atlantik bis zur paraguayischen Grenze reicht und Küste, Bergland, Hochebenen, Wälder und Flüsse umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Regenwald, landwirtschaftlichen Feldern und städtischen Gebieten, die sich über eine große Fläche im Süden des Landes erstrecken.
Portugiesische Truppen sicherten das Gebiet in den 1640er-Jahren, als die Region noch zu São Paulo gehörte. 1853 wurde es als eigenständige Provinz des Kaiserreichs abgetrennt und entwickelte sich später zu einem bedeutenden landwirtschaftlichen und industriellen Zentrum.
Einwanderer aus Europa und Asien haben sich hier niedergelassen, sodass heute polnische Feste, ukrainische Kirchen und japanische Tempel nebeneinander existieren. In den Städten und auf dem Land wechseln sich Bauerntänze, kulinarische Traditionen und religiöse Feiern ab, die von diesen Gemeinschaften bewahrt werden.
Der Flughafen Afonso Pena bei Curitiba verbindet die Region mit anderen brasilianischen und südamerikanischen Städten. Der Hafen von Paranaguá an der Küste dient als wichtiger Knotenpunkt für Fracht und Zugang zum Atlantik.
Die Landschaft ist in drei parallel verlaufende Hochebenen unterteilt, die von Nordosten nach Südwesten ziehen. Diese Ebenen liegen zwischen 820 und 910 Metern Höhe und prägen das Relief der gesamten Region.
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