Catanduvas, Gemeinde in Paraná, Brasilien
Catanduvas ist eine Gemeinde in der Region Oeste Paranaense im Süden Brasiliens und liegt in einer Höhe von 599 Metern. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 581 Quadratkilometer und ist umgeben von ausgedehnten Waldgebieten mit charakteristischen Bäumen.
Die Gegend kam 1889 in den Fokus, als Brasilien eine Telegrafenlinie nach Foz do Iguaçu etablierte und hier einen Zwischenposten errichtete. Der Ort war damals unter dem Namen Barro Preto bekannt.
Der Name stammt aus der Tupi-Guarani-Sprache und bedeutet "Versammlung des harten Waldes", was sich auf die lokalen Bäume mit dicker Rinde und gewundenen Stämmen bezieht. Besucher können diese Vegetation noch heute in den umgebenden Wäldern sehen.
Die Hauptzufahrtsstraße zur Gemeinde ist die PR-471, auch Rodovia Osório Alves de Oliveira genannt, die Catanduvas mit den Nachbargemeinden verbindet. Besucherinnen und Besucher sollten sich dieser Straße bewusst sein, um die Gegend zu erkunden.
Der Ort spielte eine Rolle während der Revolution von 1924, als er zum Schauplatz von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Kräften unter Miguel Costa wurde. Dieses Ereignis hinterließ tiefe Spuren in der Ortsgeschichte.
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