Tren Ecológico de la Selva, Touristenzug im Iguazu-Nationalpark, Argentinien
Der Rainforest Ecological Train ist ein Nahverkehrszug, der Besucher durch 3,7 Kilometer Regenwald innerhalb des Nationalparks Iguazú führt. Das Transportmittel verbindet drei Bahnhöfe miteinander und kann bis zu 250 Passagiere pro Fahrt befördern.
Das System entstand 1999, als das britische Unternehmen Alan Keef Ltd die ersten Lokomotiven und Waggons herstellte und den Betrieb 2001 aufnahm. Das war Argentiniens erstes gasgetriebenes Zugverkehrssystem in diesem Format.
Die offenen Waggons ermöglichen es Passagieren, die Regenwaldfauna und Flora während der Fahrt hautnah zu beobachten. Vögel, Schmetterlinge und andere Waldtiere sind oft sichtbar, wenn der Zug durch die dichten Baumkronen fährt.
Der Zugang ist im Eintrittspreis des Parks enthalten, und die Fahrt spart Zeit beim Erreichen verschiedener Besucherpunkte. Die offene Gestaltung bedeutet, dass Besucher bei Regen oder starker Sonne Schutz benötigen.
Seit 2017 betreibt das Zugverkehrssystem elektrische Lokomotiven mit 66 aufladbaren Batterien und arbeitet dabei leiser als 70 Dezibel. Diese Umstellung machte es zu einem bemerkenswert leisen Verkehrsmittel im Park.
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