Omar Ibn Al-Khatab Mosque, Islamisches Religionsgebäude in Foz do Iguaçu, Brasilien.
Die Omar-Ibn-Al-Khatab-Moschee ist ein islamisches Gotteshaus im Stadtzentrum von Foz do Iguaçu, im brasilianischen Bundesstaat Paraná, erkennbar an ihren beiden Minaretten. Das Gebäude verfügt über einen großen Gebetsraum sowie eine reich verzierte Mihrab-Nische, die die Gebetsrichtung nach Mekka angibt.
Die Moschee wurde 1983 eingeweiht und trägt den Namen von Omar Ibn Al-Khatab, dem zweiten Kalifen des Islam im 7. Jahrhundert. Ihre Gründung spiegelt die Ankunft arabischer Einwanderer in der Grenzregion wider, die sich ab dem frühen 20. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen.
Die Moschee ist ein Treffpunkt für die arabischstämmige Gemeinschaft in Foz do Iguaçu, die seit Generationen in der Stadt verwurzelt ist. Wer das Gebäude betritt, nimmt an einem Alltagsleben teil, das Sprache, Küche und religiöse Praxis miteinander verbindet.
Das Gebäude liegt im Stadtzentrum von Foz do Iguaçu und ist sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß gut erreichbar. Beim Besuch sollten Schultern und Knie bedeckt sein, und das Schuhwerk ist vor dem Betreten des Gebetsraums abzulegen.
Foz do Iguaçu beherbergt eine der größten arabischstämmigen Bevölkerungen Brasiliens, was diese Moschee zu einem echten Mittelpunkt des Alltagslebens macht, nicht nur zu einem religiösen Gebäude. In der Umgebung des Gotteshauses findet man arabische Restaurants und Geschäfte, die diesen Teil der Stadt prägen.
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