Foz do Iguaçu, Grenzstadt in Paraná, Brasilien.
Foz do Iguaçu ist eine Grenzstadt in Paraná, Brasilien, die sich über bewaldete Hügel und offene Flächen entlang des Iguaçu-Flusses erstreckt. Die Hauptstraßen führen von den Wohnvierteln zum Zentrum, wo Geschäfte, Busbahnhof und Märkte das tägliche Leben prägen.
Ein Militärposten entstand hier 1889 zur Sicherung der Grenze, und die Siedlung wurde 1914 zur eigenständigen Gemeinde. Einwanderer aus Europa und dem Nahen Osten formten die Stadt während des 20. Jahrhunderts durch Landwirtschaft und Handel.
Der Name stammt vom Guaraní-Ausdruck für „großes Wasser
Die Stadt liegt etwa 25 Kilometer von den Wasserfällen entfernt, und viele Besucher nutzen sie als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Lokale Busse fahren regelmäßig zum Nationalpark und zu den Grenzübergängen nach Argentinien und Paraguay.
Das Wasserkraftwerk Itaipu entstand zwischen 1967 und 1985 am Fluss und brachte Tausende Arbeiter in die Gegend, was die Einwohnerzahl in wenigen Jahren vervielfachte. Heute erzeugt die Anlage einen großen Teil der Energie für Brasilien und Paraguay.
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