Tatí Yupí Refuge, Schutzgebiet in Hernandarias, Paraguay.
Das Tatí Yupí Schutzgebiet ist ein Waldreservat an einer Uferkante, das sich über subtropische Lebensräume mit verschiedenen Vegetationstypen erstreckt. Das Gelände enthält mehrere Wasserfälle und zeigt unterschiedliche Höhenlagen in seiner natürlichen Struktur.
Das Schutzgebiet wurde 1982 gegründet, als die Itaipu-Staudamm-Entwicklung begann und mehrere Waldgebiete unter Schutz gestellt wurden. Es gehört zu einem Netzwerk von acht ökologischen Reservaten, die vom Wasserkraftwerk verwaltet werden.
Der Name des Schutzgebiets stammt aus der Guarani-Sprache und bezieht sich auf die Glühwürmchen, die während der Abendstunden durch den Wald flimmern. Diese Verbindung zur indigenen Sprache zeigt die historischen Wurzeln der Region.
Der Ort ist über drei gekennzeichnete Wanderwege zugänglich, die verschiedene Waldabschnitte und unterschiedliche Schwerpunkte beim Erkunden erschließen. Der beste Besuch hängt von den Wetterbedingungen ab und davon, welchen Waltteil man sehen möchte.
Der Wald beherbergt alte Bäume mit großem Umfang in seinem oberen Bereich, darunter lokale Holzarten wie Zedernbäume und Lapacho. Diese alten Waldgiganten zu sehen ist ein seltenes Erlebnis, da solche großen Exemplare in vielen anderen Regionen nicht mehr vorhanden sind.
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