Buddhist Temple of Foz do Iguaçu, Buddhistischer Tempel in Foz do Iguaçu, Brasilien
Der Chen-Tien-Buddhistempel in Foz do Iguaçu ist ein zweistöckiges Gebäude mit rotem Walmdach und kleiner zentraler Spitze. Die weißen Wände haben eine rote Traufverkleidung, und ein Balkon mit roten Säulen und weißen Geländern verläuft über die Vorderseite. Auf dem Gelände stehen drei große Buddha-Statuen: ein 7 Meter hoher sitzender Maitreya aus Beton, ein liegender Shakyamuni und ein Amitābha aus Bronze, dazu etwa 120 kleinere Statuen, die Buddhas Wiedergeburten darstellen.
Der Tempel wurde 1996 fertiggestellt und entstand als Reaktion auf das Wachstum der chinesischen Einwanderergemeinschaft in der Grenzregion um Foz do Iguaçu. Er war eine der ersten organisierten buddhistischen Stätten in diesem Teil Brasiliens.
Der Tempel wurde von der chinesisch-buddhistischen Gemeinschaft erbaut, die sich in der Region Foz do Iguaçu niedergelassen hat, und spiegelt deren Glaubensleben wider. Besucher können roten Schmuck, Inschriften und Räucherstäbchen wahrnehmen, die auf eine aktive religiöse Praxis hinweisen.
Besuche sind von Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 16:30 Uhr möglich. Der Eintritt ist frei, und für Besucher steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung. Der Tempel liegt an der Ecke der Straßen Dr. Josivalter Vilanova und Antonio Cezar Cabral.
Die drei großen Buddha-Figuren des Tempels unterscheiden sich in Material und Haltung: eine 7 Meter hohe Betonnachbildung des sitzenden Maitreya, ein liegender Shakyamuni als Sinnbild des Parinirvana und ein Amitabha aus Bronze, den der Tempel unter den dargestellten Buddhas am höchsten einordnet. Ringsum stehen etwa 120 Statuen, eine für jede Wiedergeburt des Buddha auf Erden.
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