Garganta del Diablo, Wasserfall an den Iguazú-Fällen, Argentinien und Brasilien.
Der Teufelsschlund ist eine U-förmige Schlucht an den Iguazu-Wasserfällen, wo sich Wasser über eine Breite von 150 Metern und eine Tiefe von 82 Metern ergießt. Die Wassermassen stürzen mit enormer Kraft hinab und erzeugen eine dichte Gischt, die die gesamte Schlucht erfüllt.
Europäer entdeckten diesen Ort erstmals Anfang des 16. Jahrhunderts, als spanische Forscher die Region erkundeten. Die Wasserfälle wurden später zum bedeutenden geografischen Merkmal der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien.
Der Name stammt aus den indigenen Sprachen Guarani und Tupi, wo die Wörter 'y' und 'uasu' die Wasserformation beschreiben.
Besucher erreichen den Aussichtspunkt über einen Fußweg, der vom Bahnhof startet und über das Gebiet führt. Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen, wenn weniger Touristen vor Ort sind und die Lichtverhältnisse für Fotos ideal sind.
Kleine Vögel nisten in der Nähe des tosenden Wassers und bauen ihre Nester direkt in dem feuchten Nebel rund um die Wasserfälle. Diese Vögel sind perfekt an die extrem nasse Umgebung angepasst.
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