Nationalpark Iguaçu, Nationalpark im Süden Brasiliens.
Der Nationalpark beherbergt über 270 Wasserfälle, die sich entlang des Flusses Iguaçu über mehrere Kilometer erstrecken und dabei die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien bilden. Das Gebiet wird von tropischem Regenwald umgeben und bietet zahlreiche Aussichtsplattformen mit Holzwegen.
Das Schutzgebiet wurde 1939 gegründet, um eines der größten Regenwaldreservate Südamerikas zu bewahren. Seit seiner Gründung hat es sich zu einem Ort entwickelt, der Millionen von Besuchern anzieht und der Erhaltung der Biodiversität dient.
Die Wasserfälle waren für die Tupi-Guarani-Völker ein heiliger Ort mit großer Bedeutung für ihre Traditionen und Rituale. Besucher können heute diese spirituelle Verbindung zur Natur spüren, wenn sie die donnernden Wasser und die üppige Umgebung erleben.
Der beste Weg, die Wasserfälle zu erleben, ist, früh am Morgen zu gehen, wenn das Licht gut ist und weniger Menschen unterwegs sind. Die Holzwege sind gut instand gehalten, aber das Gebiet kann sehr nass und rutschig sein, besonders in der Nähe der großen Fälle.
Das Gebiet beherbergt seltene Tiere wie Jaguare und verschiedene Affenarten, die sich in der dichten Vegetation verstecken und nur geduldigem Beobachter zu sehen sind. Diese Tierwelt ist für viele Besucher überraschend, da man sie nicht an jeder Ecke trifft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.