Paranaguá, Hafenstadt in Paraná, Brasilien
Paranaguá ist eine Hafenstadt an der Küste des Bundesstaates Paraná im Süden Brasiliens, die sich entlang der Bucht erstreckt. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Anhöhe, während sich das Hafengebiet mit seinen Terminals und Lagerhäusern über mehrere Kilometer am Ufer verteilt.
Portugiesische Siedler gründeten die Stadt 1648, was sie zur ältesten Stadt in Paraná macht. Goldfunde in der Region zogen weitere Kolonisten an und verwandelten den Ort in einen wichtigen Handelspunkt für das Hinterland.
Der Name stammt vom Tupi-Wort für "großes Meer" und zeigt die Verbindung der Einheimischen zum Wasser, die bis heute durch den Handel und die Fischerei geprägt ist. Am Morgen öffnen die Händler ihre Stände entlang der historischen Straßen, wo man noch die Fassaden aus dem 17. und 18. Jahrhundert zwischen den modernen Geschäften erkennt.
Die Stadt liegt etwa 90 Kilometer (55 Meilen) östlich von Curitiba und ist über eine kurvenreiche Bergstraße oder per Bahn erreichbar. Wer die koloniale Altstadt besuchen möchte, sollte früh am Morgen kommen, wenn weniger Verkehr durch die engen Gassen fährt.
Die Umgebung umfasst geschützte Mangrovengebiete, die bei Ebbe freigelegt werden und eine große Zahl an Krabben und Seevögeln beherbergen. Einige ältere Bewohner erinnern sich noch an die Zeit, als Waren vom Hafen mit Maultieren ins Landesinnere transportiert wurden, bevor die Straßen gebaut wurden.
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