Morretes, Kolonialstadt in Paraná, Brasilien
Morretes ist eine Gemeinde in Paraná, die zwischen den Atlantikwäldern der Bergregion und der Küste liegt. Das Gebiet wird durch Flüsse und Wasserfälle geprägt, entlang des Flusses Nhundiaquara finden sich bewährte Gebäude aus der Kolonialzeit.
Die Jesuiten gründeten die Siedlung 1733 an den Ufern der Bucht von Paranaguá. Der Ort wuchs zu einem wichtigen Handelsplatz zwischen der Küste und dem Landesinneren heran.
Das lokale Gericht Barreado, ein traditioneller Fleischeintopf der stundenlang in Lehmtöpfen ggart wird, zeigt die kulinarischen Traditionen dieser brasilianischen Region. Diese Spezialität wird hier von Generation zu Generation weitergegeben und gilt als Symbol der lokalen Identität.
Die beste Art, Morretes zu erreichen, ist die berühmte Zugfahrt von Curitiba aus, die etwa 74 Kilometer lange Strecke mit Ausblicken auf den Atlantikwald und Bergpässe durch Tunnel bietet. Die Anfahrt wird von vielen Besuchern als Highlight der Reise betrachtet und sollte im Voraus geplant werden.
Der Serra Verde Express, der Zug, der Morretes mit Curitiba verbindet, verfügt über einen speziellen Waggon für Haustiere mit Panoramafenstern und wasserdichten Betten. Diese Besonderheit macht die Reise zu einem ungewöhnlichen Erlebnis für Reisende mit Tieren.
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