Guartelá-Canyon, Naturschlucht in Paraná, Brasilien.
Der Guartelá Canyon ist eine Kluft zwischen den Gemeinden Tibagi und Castro, die vom Fluss Iapó durchflossen wird. Die Wände fallen steil ab und bilden eine eindrucksvolle Landschaft mit Felshängen und üppiger Vegetation.
Das Schutzgebiet wurde 1992 gegründet, um die Landschaft und archäologische Stätten zu bewahren. In der Kluft wurden steinerne Kunstwerke gefunden, die mehrere Jahrtausende alt sind und von frühen Bewohnern stammen.
Der Name Guartelá stammt von frühen Siedlern, die sich gegenseitig vor der Präsenz der Kaingang-Ureinwohner in der Region warnten. Diese Geschichte zeigt, wie die lokale Bevölkerung den Ort wahrnahm und darüber sprach.
Der Park ist über markierte Wege zugänglich, die durch das Naturschutzgebiet führen. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Wege und Geländebedingungen vorbereiten, je nachdem welche Routen sie erkunden möchten.
An diesem Ort treffen vier verschiedene Waldtypen zusammen: Araukarienwald, Grasland, Cerrado-Savanne und Peroba-Wald. Diese Mischung aus Ökosystemen macht die Gegend zu einem besonderen Ort für Pflanzen und Tiere.
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