Morro do Diabo, Berg in Teodoro Sampaio, Brasilien
Morro do Diabo ist ein 600 Meter hohes Bergmassiv im atlantischen Regenwald des Bundesstaates São Paulo. Die Formation erhebt sich als dominantes Landschaftsmerkmal und bildet das Herzstück eines ausgedehnten Naturschutzgebietes.
Das Gebiet begann als Waldreservat 1941 und wurde später 1986 zum Staatspark umgewandelt. Diese Umwandlung führte zum Schutz von etwa 33.845 Hektar des verbleibenden atlantischen Regenwaldes in der Region.
Der Berg ist in lokalen Erzählungen mit indigenen Begräbnisstätten verbunden, was zu verschiedenen Geschichten über den Ursprung seines Namens, Teufelshill, führt. Diese Verbindung zur Vergangenheit prägt bis heute, wie Besucher den Ort wahrnehmen und verstehen.
Der Zugang erfolgt über markierte Wanderwege, die verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten und durch die Waldlandschaft führen. Besucher sollten frühzeitig anreisen, um ausreichend Zeit zum Erkunden und Rückkehr vor Einbruch der Dunkelheit zu haben.
Der Berg beherbergt eine der größten freilebenden Populationen des schwarzen Löwentamarinen, eines weltweit stark gefährdeten Primaten. Diese seltene Spezies zu beobachten ist für Naturfreunde ein ungewöhnliches Erlebnis in diesem Waldgebiet.
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