Teodoro Sampaio, Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Teodoro Sampaio ist eine kleine Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien, die für ihre ruhigen Straßen und einfache Lebensweise bekannt ist. Der Ort liegt zwischen den Flüssen Paraná und Paranapanema und beherbergt Grünflächen wie den Morro-do-Diabo-Nationalpark mit natürlichen Wanderwegen sowie öffentliche Plätze wie den Pionierplatz und den Zerão-Park.
Der Ort wurde in den frühen 1950er Jahren von José Miguel de Castro Andrade und Odilon Ferreira gegründet und benannt nach dem Geographen Theodoro Fernandes Sampaio. Die Entwicklung der Gemeinde war eng mit der Landwirtschaft verbunden, wobei Bauern ab den 1920er Jahren Kaffeeplantagen und später Mais, Baumwolle und Zuckerrohr anbauten.
Der Ort trägt den Namen des Geographen Theodoro Fernandes Sampaio, der das Land vermessen hat. Die Gemeinde ist geprägt von Traditionen wie Rodeos, Fischerfesten und religiösen Prozessionen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung stärken.
Der Ort ist leicht mit Bussen zu erreichen, die die Hauptattraktionen wie Parks und den Pionierplatz verbinden. Um das Morro-do-Diabo-Naturschutzgebiet zu besuchen, sollte man im Voraus planen, da täglich nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zugelassen wird.
Das Naturschutzgebiet beherbergt die größte Population des seltenen Schwarzen Löwenaffen der Welt, ein kleiner und schwer zu findender Primat. Der Ort liegt in der Tourismus-Region Pontal Paulista und hat seit 2009 zunehmend Besucher angezogen, die die natürliche Schönheit und Ruhe suchen.
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