Usina do Gasômetro, Kulturzentrum und historische Stätte in Porto Alegre, Brasilien
Die Usina do Gasômetro ist ein ehemaliges Kohlekraftwerk am Ufer des Guaíba-Sees in Porto Alegre, dessen hoher Ziegelschornstein das Wahrzeichen des Ortes bildet. Das Industriegebäude erstreckt sich über mehrere Stockwerke und beherbergt heute Ausstellungsräume, Theatersäle und offene Bereiche mit Blick auf den See.
Die amerikanische Firma Electric Bond & Share Co. errichtete die Anlage im Jahr 1928, um die wachsende Stadt mit Strom zu versorgen. Nach der Stilllegung im Jahr 1974 drohte der Abriss, doch eine Bürgerbewegung in den frühen 1980er Jahren rettete das Gebäude und führte zu seiner Umwandlung in ein Kulturzentrum.
Das Gebäude trägt seinen Namen nach dem alten Gasometer, der einst zur Beleuchtung der Stadt verwendet wurde, obwohl die Anlage später mit Kohle betrieben wurde. Heute kommen Einheimische hierher, um Konzerte zu besuchen, durch Kunstausstellungen zu schlendern oder einfach am Seeufer entlang zu gehen.
Der Eingang befindet sich am Ende der Avenida João Goulart, wo sich das Gelände zur Uferpromenade hin öffnet. Das Zentrum ist täglich geöffnet, und die meisten Bereiche können kostenlos besucht werden, wobei sich die Öffnungszeiten je nach Veranstaltung unterscheiden.
Der Schornstein leuchtet nachts in verschiedenen Farben und wird oft für besondere Anlässe oder städtische Kampagnen genutzt. Auf dem Platz vor dem Gebäude finden regelmäßig Kunsthandwerksmärkte und Essensstände statt, die besonders am Wochenende gut besucht sind.
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