Porto Alegre, Hauptstadt in Rio Grande do Sul, Brasilien
Porto Alegre erstreckt sich entlang des Ostufers des Guaíba-Sees, wo fünf Flüsse zusammenfließen und einen zentralen Verkehrsknotenpunkt im Süden Brasiliens bilden. Die Stadt ist in über 80 Stadtteile unterteilt, die sich von der Uferpromenade bis zu den höher gelegenen Wohnvierteln im Osten erstrecken.
Die Siedlung entstand 1752 mit 60 Paaren von den Azoren und erhielt am 26. März 1772 offiziell den Status einer Stadt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich durch Einwanderungswellen aus Europa, insbesondere aus Deutschland und Italien, zu einem bedeutenden Handelszentrum.
Die Stadt veranstaltet jedes Jahr den Internationalen Buchsalon, eine Veranstaltung, die Autoren, Verleger und Leser aus verschiedenen Ländern anzieht. Lokale Bars und Cafés dienen als Treffpunkte für Diskussionen über Literatur, Musik und gesellschaftliche Themen, die den Alltag der Einwohner prägen.
Der internationale Flughafen Salgado Filho verbindet das Zentrum mit großen brasilianischen Städten und bietet regelmäßige Flüge in Nachbarländer Südamerikas. Öffentliche Verkehrsmittel bestehen aus Bussen und Nahverkehrszügen, die die verschiedenen Stadtteile miteinander verbinden und auch Vororte erreichen.
Die Stadt führte 1989 ein partizipatives Budgetsystem ein, das es den Bewohnern ermöglicht, direkt über Investitionen in öffentliche Projekte zu entscheiden. Dieses Modell wurde später in mehr als 1500 Städten weltweit übernommen und veränderte die Art und Weise, wie Gemeinden kommunale Finanzen verwalten.
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