Ponta Porã, Grenzgemeinde in Mato Grosso do Sul, Brasilien.
Ponta Porã ist eine Grenzgemeinde im Südwesten des Bundesstaates Mato Grosso do Sul, die an Paraguay grenzt. Der Ort erstreckt sich über eine hügelige Landschaft mit breiten Avenidas, Wohnvierteln und Geschäftszonen, die nahtlos in die paraguayische Nachbarstadt übergehen.
Die Siedlung begann 1862 als militärische Kolonie und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsposten an der Grenze. Im Jahr 1913 wurde der Ort offiziell zur Gemeinde erhoben, wobei Ponciano de Matos Pereira der erste Bürgermeister wurde.
Der Ort liegt direkt an der Grenze zu Pedro Juan Caballero, wodurch brasilianisches Portugiesisch und paraguayisches Spanisch täglich auf den Straßen zu hören sind. Viele Geschäfte akzeptieren beide Währungen, was das tägliche Einkaufen für Bewohner und Besucher aus beiden Ländern erleichtert.
Die Straßen verlaufen parallel und senkrecht zur Grenze, was die Orientierung zwischen den beiden Ländern erleichtert. Besucher sollten einen gültigen Reisepass mit sich führen, wenn sie vorhaben, längere Zeit auf paraguayischer Seite zu verbringen.
Manche Straßen werden von Fußgängern und Autos aus beiden Ländern genutzt, ohne dass formale Grenzposten dazwischen liegen. In einigen Abschnitten verläuft die internationale Grenze mitten durch Wohnblocks, sodass Nachbarn auf beiden Seiten des Zauns leben.
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