Mato Grosso do Sul, Bundesstaat im Mittelwesten Brasiliens.
Mato Grosso do Sul ist ein Bundesstaat im mittleren Westen Brasiliens, bekannt für weitläufige Ebenen, Hochflächen und die Feuchtgebiete des Pantanal. Er grenzt an Paraguay und Bolivien und bildet einen Teil der zentralen Landmasse Südamerikas.
Das Gebiet trennte sich 1977 vom Bundesstaat Mato Grosso, um die Verwaltung des riesigen Territoriums zu erleichtern. Campo Grande wurde zur Hauptstadt und entwickelte sich seitdem zum Verwaltungszentrum der Region.
In kleineren Städten finden sich Rodeos und Country-Feste, wo traditionelle Musik und Tanz aus der Viehzucht-Kultur gepflegt werden. Indigene Gemeinschaften im Landesinneren bieten Kunsthandwerk und Zeremonien, die einen Einblick in ihre Lebensweise geben.
Die beste Reisezeit fällt in die trockenen Monate, wenn Straßen besser zugänglich und Tierbeobachtungen im Pantanal einfacher sind. Campo Grande dient als Tor zu vielen Gebieten und verfügt über Flugverbindungen sowie Überlandbusse.
Die Grenze zu Bolivien verläuft durch dünn besiedelte Wälder, in denen alte Handelspfade noch erkennbar sind. In der Nähe der paraguayischen Grenze leben Mennoniten-Gemeinden, die Landwirtschaft auf traditionelle Weise betreiben.
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