Miranda, Gemeinde in Mato Grosso do Sul, Brasilien
Miranda ist eine Gemeinde im südwestlichen Mato Grosso do Sul mit einer Fläche von etwa 5.500 Quadratkilometer und liegt in etwa 125 Metern Höhe. Das Gebiet wird vom Rio Miranda durchflossen, der das Landschaftsbild und die Besiedlungsmuster der Region bestimmt.
Die Gründung geht zurück auf 1784, als die Festung Nossa Senhora do Carmo do Rio Mondego errichtet wurde, um die Region vor Übergriffen zu schützen. Diese militärische Gründung markierte den Beginn der dauerhaften Besiedlung des Gebiets.
Miranda spielte eine wichtige Rolle als Handelspunkt in der Region, wo Flussverkehr und lokale Produkte den Alltag prägten. Diese Funktion hat Raum für traditionelle Wirtschaftsweisen geschaffen, die heute noch in kleineren Gemeindeteilen sichtbar sind.
Besucher können die natürliche Umgebung und die Flusslandschaften zu Fuß erkunden oder mit dem Auto durch das Gebiet fahren. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Regenzeit, wenn die Straßen leichter zugänglich sind.
Der Rio Miranda ist bekannt für seine Bedeutung in der lokalen Fischerei und Nutzung natürlicher Ressourcen, die bis heute Einkommensquellen für viele Bewohner darstellt. Dieses Flusssystem hat die gesamte Entwicklung der Gegend geprägt und bleibt ihr wirtschaftlicher Ankerpunkt.
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