Massif of Urucum, Berggipfel nahe Corumbá, Brasilien
Das Maciço do Urucum ist ein Bergmassiv bei Corumbá, das sich 1.065 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und die höchste Erhebung des Staates Mato Grosso do Sul bildet. Das Gestein weist eine rötliche Färbung auf, die vom hohen Eisengehalt stammt und die umliegende Landschaft prägt.
Das Bergmassiv wurde ab dem frühen 20. Jahrhundert wegen seiner Mangan- und Eisenerzvorkommen abgebaut. Diese Bergbauaktivitäten machten die Region zu einer wichtigen Rohstoffquelle für Brasilien.
Die lokalen indigenen Gemeinschaften pflegen seit Generationen Verbindungen zum Berg und integrieren seine Präsenz in ihre traditionellen Erzählungen und Bräuche.
Die Anreise zum Massiv erfolgt über Straßen von Corumbá aus, wobei lokale Agenturen Führungen mit Transport und Ausrüstung anbieten. Es ist ratsam, bequeme Wanderschuhe und Wasser mitzunehmen, da der Aufstieg anspruchsvoll sein kann.
Während des Aufstiegs kann man deutlich erkennen, wie sich die Erdtöne von orange bis dunkelrot verändern. Diese farbliche Vielfalt entsteht durch unterschiedliche Konzentration der Eisenoxide in verschiedenen Schichten.
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