Nationalpark Defensores del Chaco, Nationalpark im nördlichen Paraguay.
Der Nationalpark Defensores del Chaco erstreckt sich über eine große Fläche des Gran Chaco und umfasst trockene Wälder, Savannen und Buschland mit einer vielfältigen Pflanzenvielfalt. Die Landschaft zeigt einen klaren Wechsel zwischen dichteren Waldgebieten und offenen Graslandschaften, wobei weiße Quebracho-Bäume und Palo Santo prägende Arten darstellen.
Das Schutzgebiet wurde 1975 durch ein Dekret gegründet, um die Ökosysteme des Gran Chaco vor dem Rückgang durch Entwaldung zu bewahren. Diese Entscheidung markierte einen Wendepunkt im Schutz dieser fragilen Region.
Die Gegend ist seit langem Heimat indigener Völker, die ihre traditionellen Lebensweisen in diesem trockenen Landstrich bewahrt haben. Diese Gemeinschaften haben tiefe Verbindungen zu den Pflanzen und Tieren entwickelt, die hier gedeihen.
Fahrzeuge mit Allradantrieb sind erforderlich, um die unbefestigten Wege zu befahren und durch das Schutzgebiet zu gelangen. Übernachtungsmöglichkeiten wie Campingplätze stehen zur Verfügung, obwohl die Infrastruktur einfach bleibt.
Innerhalb des Parks erhebt sich eine markante Bergkette, die Cerro León, die sich deutlich aus den flachen Ebenen des Chaco abhebt. Diese Gebirgskette bildet ein unerwartetes natürliches Merkmal in dieser ansonsten flachen Region.
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