Nationalpark Aguaragüe, Naturschutzgebiet im Departamento Tarija, Bolivien
Das Aguaragüe-Schutzgebiet erstreckt sich über Berglandschaften und Waldregionen mit einer Fläche von etwa 108.000 Hektar und ist in verschiedene Zonen für Naturschutz und Nutzung aufgeteilt. Das Terrain reicht von dicht bewaldeten Hängen bis zu offeneren Bereichen mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.
Das Gebiet wurde im Jahr 2000 von der bolivianischen Regierung als Schutzgebiet anerkannt, um die ostlichste grose Sub-Andenkette und ihre Oekosysteme zu erhalten. Diese Entscheidung war Teil der Bemuehungen, die bedrohte Bergwald-Region fuer die Zukunft zu sichern.
Die lokale Bevölkerung nutzt traditionelle Holzarten wie Quebracho und Urundel für handwerkliche Arbeiten in bestimmten Zonen des Gebiets. Diese Praktiken prägen das alltägliche Leben der Gemeinden, die seit Generationen mit dem Wald leben.
Man erreicht das Gebiet ueber Landstragen von der Stadt Tarija aus und kann mit Fuehrern die verschiedenen Wanderrouten gehen oder Wildtiere beobachten. Die beste Zeit fuer einen Besuch haengt von den Wetterbedingungen ab, daher ist es hilfreich, sich vorher ueber die lokalen Bedingungen zu informieren.
Das Gebiet funktioniert als natuerliches Wasserspeichersystem, das Regen aufnimmt und Flusslaeufe reguliert, die mehrere Ortschaften mit Wasser versorgen. Ohne diesen Wald wuerden ganze Stadte wie Villamontes und Yacuiba unter Wasserknappheit leiden.
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