Cañón del Pilaya, Canyon zwischen den Departements Chuquisaca und Tarija, Bolivien
Der Pilaya-Canyon ist ein tiefes Tal an der Grenze zwischen den Departementes Chuquisaca und Tarija in Bolivien. Die Schlucht wird von steilen Kalksteinklippen geformt, die verschiedene Gesteinsschichten zeigen und sich über mehrere Kilometer erstrecken.
Das Tal wurde über Millionen von Jahren durch die Flüsse Camblaya und Pilaya in die Sedimentgesteine gegraben. Dieser lange Erosionsprozess schuf die charakteristische Form des Canyons, wie man sie heute sieht.
Die Menschen in der Gegend nutzen die steilen Hänge für den Anbau von Mais und anderen Feldfrüchten auf angelegten Terrassen. Sie haben ihre Anbaumethoden über Generationen an die schwierige Topografie angepasst.
Besucher sollten lokale Führer aus den Gemeinden San Lorenzo oder Culpina engagieren, um die Gegend zu erkunden. Die Wege sind nicht durchweg markiert und es gibt nur begrenzte Einrichtungen, daher ist eine sorgfältige Planung wichtig.
Das Tal gehört zu den tiefsten Tälern der Welt und offenbart in seinen Gesteinswänden ein Mosaik aus verschiedenen geologischen Perioden. Die übereinanderliegenden Schichten erzählen die Geschichte der geologischen Entwicklung der Region.
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