Casa de la Moneda, Historisches Münzmuseum in Potosí, Bolivien
Die Nationalmünzstätte Boliviens ist ein Museum in Potosí, das koloniale Münzmaschinen und zwei Stockwerke voller Ausstellungen zur Silberverarbeitung zeigt. Die Räume enthalten Werkzeuge, Pressen und Schmelzöfen, die zeigen, wie Münzen vom Rohmaterial bis zur fertigen Form entstanden.
Die Münzstätte entstand im Jahr 1572 und prägte Silbermünzen für das spanische Weltreich über drei Jahrhunderte hinweg. Der Betrieb stellte die Arbeit erst im 20. Jahrhundert ein, nachdem Potosí seinen Reichtum und Einfluss verloren hatte.
Das Gebäude zeigt Gemälde lokaler Künstler und Möbel aus der Zeit, als hier Silbermünzen geprägt wurden. Besucher können religiöse Gegenstände und Werkzeuge sehen, die das tägliche Leben in der Kolonialzeit veranschaulichen.
Das Museum bietet Führungen in mehreren Sprachen an, die durch die verschiedenen Etagen und Werkstätten leiten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Rundgänge über steile Treppen und unebene Böden führen.
Maultiere bewegten einst die schweren hölzernen Walzen, die Silberbarren in dünne Platten pressten. Diese Maschinen blieben im Originalzustand erhalten und zeigen die physische Kraft, die für jede Münze nötig war.
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