Quebrada de Humahuaca, Gebirgstal mit Weltkulturerbestatus in der Provinz Jujuy, Argentinien.
Die Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht in der Provinz Jujuy in Argentinien, die sich zwischen hohen Gebirgszügen über eine beträchtliche Länge erstreckt. Entlang der Route tauchen kleine Dörfer aus Lehm und Stein auf, umgeben von Felsen in Rot-, Gelb- und Grüntönen, die je nach Lichteinfall ihre Farbe wechseln.
Die Schlucht diente seit Jahrtausenden als Verbindungspfad zwischen den Hochebenen und den tieferen Regionen, genutzt von Händlern und Reisenden verschiedener Kulturen. Die spanische Kolonialzeit brachte Kirchen und Festungen, deren Überreste in mehreren Ortschaften noch zu sehen sind.
Der Name bedeutet „schmales Tal
Reisende sollten Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da die Höhenlage die Sonnenstrahlung verstärkt und die Luft trockener ist. Die Orte entlang der Strecke bieten einfache Unterkünfte und Restaurants, in denen man sich an die Höhe gewöhnen kann.
An manchen Stellen kann man Felszeichnungen und Petroglyphen sehen, die von den ersten Bewohnern der Region hinterlassen wurden. Diese Darstellungen zeigen Tiere, geometrische Muster und Szenen aus dem täglichen Leben, die Jahrtausende überdauert haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.