Viaducto La Polvorilla, Eisenbahnbrücke in San Antonio de los Cobres, Argentinien.
Der Polvorilla-Viadukt ist eine Stahlbrücke in den argentinischen Anden, die 224 Meter lang ist und sich 63 Meter hoch über ein Tal spannt. Die Konstruktion ruht auf sechs massiven Pfeilern und überquert die Landschaft in einer Höhe von etwa 4.200 Metern.
Die Brücke wurde in den 1930er Jahren in Italien gebaut und 1939 eröffnet, um die Bahnstrecke durch die Anden zu vollenden. Sie war Teil eines großen Plans, abgelegene Bergregionen mit dem Rest des Landes zu verbinden.
Die Route des Zugverkehrs über diese Brücke zeigt, wie die Menschen in den Anden Transportwege durch schwieriges Gebirgsland geschaffen haben. Der Zug, der hier fährt, verbindet abgelegene Andendörfer miteinander und prägt bis heute das Bild der Region.
Die Brücke ist nur über eine Zugreise von Salta aus erreichbar, die regelmäßig verkehrt und gutes Wetter voraussetzt. Es ist ratsam, die Fahrt im Voraus zu buchen und warme Kleidung mitzunehmen, da es in dieser Höhe kalt ist.
Der Viadukt zählt zu den höchsten Eisenbahnbrücken der Welt und überragt damit viele bekannte Bauwerke auf dem amerikanischen Kontinent. Für Besucher ist die Fahrt über die Brücke selbst wegen der schwindelerregenden Höhe und des freien Blicks auf die Andenwelt unter den Rädern ein unvergessliches Erlebnis.
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