Tastil, Präkolumbische archäologische Stätte in Rosario de Lerma, Argentinien.
Tastil ist eine archäologische Stätte mit etwa 1160 Steinstrukturen, die über ein größeres Gelände verteilt sind. Die Anlage umfasst erhöhte Wege, offene Plätze und unterirdische Lagerräume, die zeigen, wie die Menschen hier lebten und ihre Ressourcen verwalteten.
Die Siedlung entstand als wichtiges Zentrum in der Region und erreichte ihren Höhepunkt im 15. Jahrhundert mit Tausenden Bewohnern. Sie fiel später unter die Kontrolle des Inka-Reiches während dessen Expansion in das Gebiet.
Die Bewohner von Tastil bauten ihre Häuser aus Sandstein ohne Mörtel und organisierten ihr Leben rund um einen zentralen Platz mit einem heiligen Stein. Diese Bauweise ermöglichte es ihnen, ihre Gebäude an die bergige Landschaft anzupassen und gleichzeitig eine zusammenhängende Gemeinschaft zu bilden.
Das nahegelegene Moises Serpa Regional Museum zeigt täglich Gegenstände aus dem Leben der antiken Bewohner und hilft, die Ruinen besser zu verstehen. Es ist hilfreich, vor einem Besuch der Ausgrabungen das Museum zu besuchen, um mehr über die Geschichte und die Funktion der einzelnen Strukturen zu erfahren.
Der Name stammt aus einheimischen Worten und bezieht sich auf die besonderen Klangeigenschaften der örtlichen Felsen, die bei bestimmten Positionen deutlich wahrnehmbar sind. Diese akustischen Besonderheiten deuten darauf hin, dass der Ort für rituelle oder zeremonielle Praktiken von Bedeutung war.
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