Santuario Mariano de la Torre, Marienheiligtum in Chochís, Bolivien
Das Santuario Mariano de la Torre steht in der Nähe des Dorfes Chochís und zeichnet sich durch Holzsäulen und Türen mit aufwendigen Schnitzereien aus. Die Struktur wird von diesen detailreich bearbeiteten Holzelementen geprägt, die sich durch das gesamte Gebäude erstrecken.
Das Heiligtum wurde 1988 unter der Aufsicht des Architekten Hans Roth erbaut. Es erinnert an sechzehn Opfer, die 1979 bei der Flutkatastrophe von El Portón starben.
Die Holzsäulen im Inneren zeigen regionale Symbole wie Papageien, Tukane, Ameisenbären und Fische, die das lokale Tierleben widerspiegeln.
Von Chochís aus ist ein dreistündiger Aufstieg zum Heiligtum erforderlich, daher sollte man Wasser und Sonnenschutz mitbringen. Der Weg führt bergauf und erfordert gutes Schuhwerk und Grundkondition.
Ein paar hundert Meter vom Hauptgebäude entfernt befindet sich eine natürliche Höhle mit einer Marienstatue darin. Diese zusätzliche Stätte trägt zur spirituellen Bedeutung des Ortes in dieser Bergregion bei.
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