Puente Francisco de Sá, Eisenbahnbrücke zwischen São Paulo und Mato Grosso do Sul, Brasilien.
Die Francisco-de-Sá-Brücke spannt sich über den Paraná-Fluss und verbindet die Bundesstaaten São Paulo und Mato Grosso do Sul. Die Stahlkonstruktion wurde als Eisenbahnverbindung für den Gütertransport zwischen den beiden Bundesstaaten gebaut.
Die Brücke wurde 1926 als Teil der Erweiterung der Eisenbahn Nordwestbrasiliens gebaut. Sie ersetzte Fähren, die zuvor Eisenbahnwaggons über den Fluss transportiert hatten.
Die Brücke verkörpert einen Meilenstein der brasilianischen Eisenbahntechnik und markiert die Verbindung zwischen dem Wirtschaftszentrum São Paulo und den Agrarregionen von Mato Grosso do Sul. Sie ermöglichte den direkten Schienentransport von Gütern zwischen diesen wirtschaftlich unterschiedlichen Regionen.
Die Brücke verbindet Castilho in São Paulo mit Três Lagoas in Mato Grosso do Sul und wird bis heute für den Gütertransport genutzt. Besucher können die Struktur von beiden Ufern aus sehen und die Breite des Flusses an dieser Stelle würdigen.
Die ursprünglich geplante Metallstruktur musste 1918 überarbeitet werden, da Ingenieure feststellten, dass sie das Gewicht moderner Züge nicht tragen konnte. Diese Änderungen führten zu einem robusteren Design, das sich im Betrieb bewährt hat.
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