Corumbá, Grenzgemeinde in Mato Grosso do Sul, Brasilien.
Corumbá ist eine Grenzgemeinde in Mato Grosso do Sul im Südwesten Brasiliens, die sich entlang des Paraguay-Flusses erstreckt. Niedrige Gebäude dominieren das Stadtbild, während die Urucum-Berge im Süden die flache Landschaft durchbrechen und Straßen zum Flusshafen und zur bolivianischen Grenze führen.
Spanische Militärs gründeten den Ort im Jahr 1778 als Vorposten zur Kontrolle der Region. Nach 1870 öffnete sich der Fluss für den internationalen Handel und die Gemeinde wuchs als wichtiger Umschlagplatz für Waren zwischen Brasilien und den Nachbarländern.
Der Name stammt vom Tupi-Begriff für grüne Steinarten und spiegelt die Bergbaugeschichte der Gegend wider. In den Straßen nahe der Grenze hört man sowohl Portugiesisch als auch Spanisch, während Märkte und Restaurants Zutaten und Gerichte aus beiden Ländern anbieten.
Eine Bahnlinie und ein Flughafen verbinden die Gemeinde mit größeren brasilianischen Städten und Bolivien. Besuchern empfiehlt sich ein Rundgang durch die Straßen nahe dem Hafen, wo man einen Eindruck vom Grenzhandel und der Flusslage gewinnt.
Die Gegend dient als Ausgangspunkt für Fahrten ins Pantanal-Feuchtgebiet, das sich östlich der Stadt ausbreitet. Im Süden befinden sich Manganminen in den Urucum-Bergen, die man von einigen Aussichtspunkten im Stadtgebiet erkennen kann.
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