Fazenda Jacobina, Kolonialfarm in Cáceres, Brasilien
Fazenda Jacobina ist ein Gutshof am linken Ufer des Rio Paraguai mit einem Herrenhaus, vier Zuckermühlen und einer Kapelle zu Ehren des heiligen Antonius. Die Anlage bildet ein ausgedehntes Ensemble kolonialer Infrastruktur für landwirtschaftliche Produktion.
Das Gut wurde 1769 von dem Portugiesen Leonardo Soares de Sousa gegründet und entwickelte sich zum größten Landwirtschaftszentrum der Provinz Mato Grosso. Die Entwicklung zum Hauptproduzenten der Region basierte auf einer großen Viehwirtschaft.
Das Haupthaus wurde von portugiesischen Handwerkern erbaut, die traditionelle Lehmkonstruktionstechniken aus dem kolonialen Brasilien einsetzten. Diese Bautradition prägt bis heute das Aussehen der Gebäude auf dem Gelände.
Das Anwesen liegt etwa 25 Kilometer von Cáceres entfernt entlang der BR-070-Straße in Richtung Cuiabá mit regelmäßigen Transportverbindungen von der Stadt. Eine Tagesfahrt vom Stadtzentrum ist ausreichend für einen Besuch.
Der Name stammt von einer lokalen Geschichte über zwei indigene Menschen namens Jacob und Bina, deren Namen zusammen Jacobina ergaben. Diese Verbindung zwischen den beiden Namen zeigt die Vermischung von indigenen und portugiesischen Einflüssen auf dem Grundstück.
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