Bataguassu, Gemeinde am Paraná-Fluss in Mato Grosso do Sul, Brasilien.
Bataguassu ist eine Stadt am Ufer des Paraná-Flusses in Mato Grosso do Sul, die sich über ein ausgedehntes Gebiet erstreckt und von dieser geografischen Lage geprägt ist. Die Ortschaft liegt an der Grenze zu São Paulo und bietet Zugang zu beiden Bundesstaaten.
Ein tschechischer Industrialist gründete die Stadt 1932 als Standort für sein internationales Schuhunternehmen. Die offizielle Anerkennung erfolgte 1953, wodurch die enge Verbindung zwischen der Fabrik und der Siedlung rechtlich verankert wurde.
Die Stadt trägt den Namen des Gründers Jan Antonín Baťa und die Schuhfabrik prägte lange Zeit das tägliche Leben der Bewohner. Heute erinnern Gebäude und die Infrastruktur aus jener Ära noch an die industrielle Vergangenheit und beeinflussen das Gesicht der Ortschaft.
Der Ort ist am leichtesten über die Hauptstraße zu erreichen, die die Verbindung zur Nachbarregion und zu São Paulo herstellt. Besucher sollten wissen, dass die Gegend subtropisches Klima hat und besonders in den wärmeren Monaten angenehm ist.
Die Stadt ist Teil eines Netzes von brasilianischen Ortschaften, die alle vom selben tschechischen Schuhunternehmen gegründet wurden. Anaurilândia, Batatuba und Batayporã teilen diese seltene industrielle Geschichte und sind über die Region verteilt.
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