Novo Hamburgo, Industriezentrum in Rio Grande do Sul, Brasilien
Novo Hamburgo ist eine brasilianische Großstadt im Bundesstaat Rio Grande do Sul, wo Wohn- und Gewerbeviertel sich mit Grünflächen abwechseln. Die Gebäude reichen von älteren Häusern deutscher Prägung bis zu modernen Fabrikanlagen, während mehrere Wasserläufe die Landschaft durchziehen.
Einwanderer aus Deutschland gründeten den Ort im Jahr 1832, als sie sich in der Region niederließen. Knapp ein Jahrhundert später, im Jahr 1927, wurde die Gemeinde selbstständig und entwickelte sich rasch zu einem Zentrum der Schuhindustrie.
Die Stadt zieht ihren Namen von Hamburg, dem Herkunftsort vieler Einwanderer, deren Nachfahren heute noch typische Feste feiern. In den Straßen stehen Häuser im Fachwerkstil, während Handwerksbetriebe weiterhin Lederwaren nach überlieferten Methoden herstellen.
Wer die Stadt erkunden möchte, findet zahlreiche Buslinien, die die Stadtviertel miteinander verbinden und auch umliegende Gemeinden erreichen. Für Besuche lohnt sich eine Fahrt durch das Zentrum, wo Geschäfte, Museen und kleine Parks zum Spaziergang einladen.
Mehrere Schuhfabriken bieten Führungen an, bei denen Besucher den Prozess vom Leder bis zum fertigen Schuh verfolgen können. In manchen Betrieben darf man sogar selbst Hand anlegen und ein kleines Lederstück bearbeiten.
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