São Leopoldo, Industriegemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien
São Leopoldo liegt entlang des Flusses Sinos im Osten von Rio Grande do Sul und ist Teil der Metropolregion Porto Alegre. Die Stadt verbindet Wohn- und Industrieviertel mit mehreren Hochschulen, die das Stadtbild und den Alltag prägen.
Die brasilianische Regierung gründete die Stadt 1824 als erste deutsche Siedlung in Südbrasilien und benannte sie nach Kaiserin Maria Leopoldina. Einwanderer aus dem Hunsrück und anderen deutschen Regionen prägten die frühe Besiedlung und Wirtschaft der Region.
Der lokale deutsche Dialekt Riograndenser Hunsrückisch wird bis heute in manchen Vierteln und Familien gesprochen und trägt zur sprachlichen Identität der Region bei. Kirchen, Vereine und Kulturzentren pflegen diese sprachliche Tradition durch Veranstaltungen und Begegnungen zwischen den Generationen.
Die Stadt ist über Schnellstraßen mit Porto Alegre und anderen Städten des Bundesstaates verbunden und verfügt über Schienen- und Wasserverkehr. Besucher finden in verschiedenen Vierteln Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen auf kurzen Strecken zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Universität Vale do Rio dos Sinos zieht seit ihrer Gründung 1969 Studierende aus vielen Regionen an und macht die Stadt zu einem Bildungszentrum. Campus und Wohnheime prägen das Leben mehrerer Stadtviertel und sorgen für ein junges Publikum in Cafés und Buchläden.
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