Criciúma, Industriezentrum in Santa Catarina, Brasilien
Criciúma ist eine Stadt im südlichen Brasilien, die sich in Santa Catarina befindet und etwa 180 Kilometer südlich von Florianópolis liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über sanft gewelltes Gelände, das von Kohle- und Keramikindustrien geprägt ist.
Italienische Familien aus bergigen Regionen des Nordens ließen sich hier am 6. Januar 1880 nieder und begannen mit dem Anbau von Feldfrüchten. In den folgenden Jahrzehnten führte der Aufstieg des Kohlebergbaus und später die Entwicklung der Keramikindustrie zu wirtschaftlichem Wachstum und Bevölkerungszuwachs.
Die Stadt hat Restaurants und Cafés, die italienische Küche aus den Bergen des Nordens servieren. Wandmalereien an öffentlichen Gebäuden zeigen Szenen der Bergbauarbeit und der Ankunft von Einwandererfamilien im späten 19. Jahrhundert.
Die Stadt liegt in der Nähe von zwei großen Autobahnen, die es Reisenden ermöglichen, nach Norden und Süden zu fahren. Verschiedene Gesundheitseinrichtungen und Bildungszentren sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt.
Das Stadtwappen zeigt einen schwarzen Hammer und eine Spitzhacke, die auf die Wurzeln der Gemeinde in Bergbau und Landwirtschaft hinweisen. Keramikfliesen aus lokalen Fabriken wurden in großen Mengen über Südamerika und darüber hinaus verlegt.
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