Santa Catarina, Bundesstaat im Süden Brasiliens mit der Hauptstadt Florianópolis.
Santa Catarina ist ein Bundesstaat im Süden Brasiliens mit Hauptstadt in Florianópolis, der sich vom Atlantik bis zu den Hochländern im Landesinneren erstreckt. Das Gelände wechselt von Küstenebenen zu bewaldeten Bergen, die in mehreren Gebieten über 600 Meter ansteigen, und durchzieht täler mit Flüssen und landwirtschaftlichen Flächen.
Das Gebiet wandelte sich ab 1889 von einer portugiesischen Kolonie zu einem eigenständigen Bundesstaat, nachdem es im neunzehnten Jahrhundert starke Einwanderung aus Deutschland und Italien erlebt hatte. Die Siedler gründeten Städte und bewirtschafteten das Hochland, wodurch sie die Wirtschaft und das Erscheinungsbild der Region prägten.
Die Bevölkerung feiert das ganze Jahr über Feste, die deutsche, italienische und portugiesische Bräuche lebendig halten, besonders in Städten wie Blumenau und Pomerode. In vielen Gemeinden hört man noch heute europäische Dialekte, und die lokale Küche spiegelt diese Herkunft in Bäckereien, Weinkellereien und Brauereien wider.
Straßen verbinden die größeren Städte wie Joinville, Blumenau und Florianópolis miteinander, wobei die Küstenregionen gut zugängliche Strände und Unterkünfte bieten. Im Landesinneren führen Routen durch Bergtäler, die besonders im Winter je nach Höhenlage kühlere Bedingungen aufweisen.
Die Region verzeichnet im Winter einige der niedrigsten Temperaturen in Brasilien, wobei Schnee in bestimmten Berggebieten gelegentlich fällt. Diese Kälte zieht brasilianische Besucher an, die sonst nie Schnee erleben würden, und verwandelt Bergdörfer zeitweise in Reiseziele für Wintererlebnisse.
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