Treze Tílias, Österreichische Erbe-Gemeinde in Santa Catarina, Brasilien.
Treze Tílias ist eine Gemeinde in den Bergen von Santa Catarina in Südbrasiliens mit alpine Holzrahmen-Gebäuden und einer aufgeteilt flächengebiet von 185 Quadratkilometern. Das Gelände liegt in einer Höhe von 796 Metern und prägt die Landschaft mit dichtem Waldbestand und hügeliger Topographie.
Österreichische Einwanderer aus Tirol und Vorarlberg gründeten diese Siedlung 1933 unter einem Migrationsprogramm, das von Wiens Regierung unterstützt wurde. Diese gezielt organisierte Auswanderung brachte Familien, die ihre alpine Kultur und Bautraditionen mitbrachten, in diese brasilianische Region.
Die Bewohner sprechen im Alltag Portugiesisch und den südlichen Austro-Bairischen Dialekt und bewahren damit ihre sprachliche Verbindung zur alten Heimat. Diese Zweisprachigkeit prägt das soziale Leben und schafft eine besondere Identität in der Region.
Besucher finden hier die Kombination aus Landwirtschaft, Holzverarbeitung und Tourismusangeboten, die den Ort prägen. Die Ankunft erfolgt beste durch das Berggebiet, wobei man mit bergigem Gelände und kurvenreichen Straßen rechnen sollte.
Das Dorf gehört zu einem kleinen Kreis von Orten weltweit, die bewusst von europäischen Auswanderern gegründet wurden und ihre Architektur bis heute bewahrt haben. Die traditionelle Veranstaltung Laternenumzug verbindet hier österreichische Festbräuche mit brasilianischer Kultur auf besondere Weise.
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