Joinville, Industriemetropole in Santa Catarina, Brasilien.
Joinville ist eine große Stadt in Santa Catarina, Brasilien, die sich zwischen bewaldeten Hügeln und der Bucht von São Francisco erstreckt. Mehrere Flüsse durchqueren das Stadtgebiet und verbinden die unterschiedlichen Viertel, während Grünflächen zwischen Wohn- und Industriegebieten liegen.
Die Siedlung entstand 1851, als deutsche, Schweizer und norwegische Einwanderer auf Ländereien ankamen, die als Mitgift für Prinzessin Francisca vorgesehen waren. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Kolonie zu einem bedeutenden Industriezentrum im Süden Brasiliens.
Der Name der Stadt ehrt den Prinzen von Joinville, der durch seine Hochzeit mit der brasilianischen Prinzessin Francisca die Koloniegründung ermöglichte. Heute spiegeln die Fachwerkhäuser und zahlreichen Kulturvereine die europäische Herkunft vieler Bewohner wider, besonders im historischen Zentrum.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, während andere Stadtteile mit lokalen Bussen oder Taxi erreichbar sind. Der Flughafen Joinville-Lauro Carneiro de Loyola befindet sich etwa 13 Kilometer vom Stadtkern entfernt und verbindet die Stadt mit größeren Zielen.
Die Stadt produziert einen Großteil der Kühlanlagen und Kompressoren Brasiliens, die weltweit in Haushaltsgeräten eingebaut werden. Trotz ihrer Industrie bewahrt sie zahlreiche Parkanlagen und Grünflächen entlang der Flussläufe, die bis ins Zentrum reichen.
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