São Francisco do Sul, Historische Küstengemeinde in Santa Catarina, Brasilien
São Francisco do Sul liegt auf einer Insel am Eingang der Babitonga-Bucht und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Gemeinde erstreckt sich über Strände, bewaldete Hügel und Bereiche mit dichter Bebauung rund um den alten Hafen.
Portugiesische Siedler gründeten den Ort Mitte des 17. Jahrhunderts und verwandelten ihn rasch in einen Ankerplatz für Schiffe, die entlang der brasilianischen Küste fuhren. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Gemeinde zu einem Knotenpunkt für den Handel mit Holz, Mate und anderen Gütern aus dem Hinterland.
Die Bewohner nutzen den kompakten Stadtkern für tägliche Besorgungen, während die Häuser mit weiß getünchten Wänden und Fenstern in kräftigen Farben an die Zeit erinnern, als der Hafen noch der einzige Zugang zur Außenwelt war. An Wochenenden füllen sich die Gassen mit Besuchern, die durch die Geschäfte bummeln und in den kleinen Restaurants frische Meeresfrüchte probieren.
Viele Straßen im historischen Zentrum sind schmal und mit Kopfsteinpflaster versehen, daher empfiehlt sich Gehen als einfachste Art, die Gegend zu erkunden. Außerhalb des Zentrums führen asphaltierte Straßen zu Stränden und Naturschutzgebieten, die mit dem Auto oder Bus erreichbar sind.
Das Schutzgebiet Acaraí erstreckt sich über mehr als 6.600 Hektar innerhalb der Gemeindegrenzen und schützt Restbestände des Atlantischen Regenwalds sowie Mangrovenwälder. Wanderwege durchqueren Teile des Parks und erlauben Begegnungen mit Vögeln, Amphibien und einheimischen Pflanzen, die anderswo selten geworden sind.
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