Urubici, Berggemeinde in Santa Catarina, Brasilien
Urubici ist ein Bergdorf in Santa Catarina im Süden Brasiliens, das sich über rund 1.000 Quadratkilometer ausdehnt. Das Gelände liegt auf etwa 915 Metern Höhe und ist von Bergen und Tälern geprägt, wodurch die Landschaft rauh und ländlich wirkt.
Das Gebiet war ursprünglich von Ureinwohnern besiedelt, bevor europäische Gruppen dort ankamen und sich niederließen. Der Ort erhielt seinen Status als eigenständige Gemeinde 1956.
Die Bevölkerung hat ihre Wurzeln in portugiesischen, italienischen, deutschen, afrikanischen und lettischen Gemeinschaften, die sich in lokalen Festen und Bräuchen widerspiegeln. Diese verschiedenen Einflüsse prägen bis heute das Aussehen der Dörfer und die Art, wie Menschen hier zusammenleben.
Die SC-110-Straße verbindet das Gebiet mit größeren Städten wie São Joaquim, Lages, Tubarão und Criciúma in der Region. Besucher sollten sich auf bergiges Terrain und wechselhaftes Wetter vorbereiten, besonders während der kälteren Monate.
Ein Gipfel namens Morro da Igreja in diesem Gebiet hält den Rekord für die kälteste Temperatur, die je in Brasilien gemessen wurde. Diese extreme Kälte tritt auf, weil der Gipfel über 1.800 Meter hoch liegt und während der Wintermonate starken Fröstenausgesetzt ist.
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