Parobé, Industriegemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Parobé ist eine Gemeinde in Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens, die sich auf einer Höhe von 13 Metern erstreckt. Das Gebiet umfasst etwa 109 Quadratkilometer und bildet einen Teil der Region um Porto Alegre.
Die Gemeinde entstand in den 1830er Jahren rund um eine Eisenbahnstation, die zunächst zu einem großen Landgut gehörte. Deutsche Kolonisten kamen 1846 an und prägten die Entwicklung der Siedlung nachhaltig.
Das ehemalige Bahnhofsgebäude auf dem zentralen Platz wurde in ein Museum umgewandelt und bewahrt die Geschichte der Stadt. Besucher können dort sehen, wie die lokale Gemeinschaft früher lebte und arbeitete.
Die Gemeinde liegt etwa 59 Kilometer nordöstlich von Porto Alegre und ist leicht über Straßenverbindungen erreichbar. Als kleinere Stadt bietet sie die üblichen Einrichtungen, ohne die Komplexität einer großen Metropole.
In den 1970er Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der Schuhherstellung in der Region. Diese industrielle Spezialisierung führte schließlich zu ihrer Unabhängigkeit von der Nachbargemeinde Taquara im Jahr 1982.
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