Nova Petrópolis, Stadt mit deutschem Erbe in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Nova Petrópolis ist eine Gemeinde in den grünen Hügeln der Serra Gaúcha im südlichen Brasilien, die sich in etwa 586 Metern Höhe befindet. Die Landschaft wird von bewaldeten Bergen und sanften Tälern geprägt, die das gesamte Gebiet durchziehen.
Deutsche Einwanderer gründeten diese Ansiedlung am 7. September 1858 und schufen damit eine neue Gemeinschaft. Die Bewohner bewahrten ihre kulturellen Traditionen über Generationen hinweg in ihrer neuen Heimat.
Die Bewohner sprechen noch heute Riograndenser Hunsrückisch im Alltag, einen Dialekt, der die deutschsprachigen Wurzeln der Region lebendig erhält. Dieses Spracherbe prägt das Zusammenleben und macht die Kommunikation vor Ort für Besucher aus anderen Regionen besonders interessant.
Der Ort ist über die Rota Romântica erreichbar, eine landschaftlich reizvolle Straße, die größere Städte miteinander verbindet. Regelmäßige Busverbindungen führen zu größeren Zentren wie Porto Alegre, das sich etwa 90 Kilometer südlich befindet.
Der Ninho das Águias ist ein Bergpeak mit einer Aussichtsplattform, von der aus man die Landschaft der Serra Gaúcha überblicken kann. Der Besuch dieses Aussichtspunkts ist kostenlos und wird oft übersehen, obwohl er einen weiten Blick auf die Umgebung bietet.
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