Serra Gaúcha, Gebirgskette in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Serra Gaúcha ist ein Bergland im Nordosten von Rio Grande do Sul, das sich über mehrere hundert Quadratkilometer erstreckt. Die Landschaft zeigt dichte Wälder an den Hängen, tiefe Täler und Erhebungen, die bis über 1400 Meter hoch reichen.
Deutsche Siedler kamen ab 1824 in die Region und gründeten Gemeinden in den Bergen, gefolgt von italienischen Einwanderern im Jahr 1875. Diese beiden Wellen der Besiedlung prägten die Kultur und das Aussehen der Dörfer bis heute.
Die Gegend trägt deutsche und italienische Einflüsse in ihren Dialekten, traditionellen Festen und der Architektur der Häuser. Man spürt diese Mischung in den Straßen der Dörfer und in der Art, wie Menschen hier zusammenleben.
Besucher können mehrere Routen erkunden, die Städte wie Gramado, Canela und Bento Gonçalves verbinden, jede mit eigenen Unterkünften und lokalen Erlebnissen. Die Wege sind gut ausgeschildert und führen durch verschiedene Höhenlagen, sodass man je nach Interesse unterschiedliche Gegenden besuchen kann.
Die Berglandschaft verbindet subtropische Regenwälder mit europäisch anmutenden Siedlungen, sodass man hier Rebstöcke neben einheimischer brasilianischer Vegetation findet. Dieses Nebeneinander von traditionellem Weinanbau und wilder Natur schafft einen ungewöhnlichen Blick auf das Land.
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