Flores da Cunha, Landwirtschaftliche Gemeinde in Serra Gaúcha, Brasilien.
Flores da Cunha ist eine Gemeinde in Rio Grande do Sul auf etwa 750 Metern Höhe, geprägt durch Weinberge an Hängen und traditionelle italienische Steinhäuser. Das Gebiet erstreckt sich über drei Verwaltungsbezirke und wird von dieser charakteristischen Kombination aus Landwirtschaft und Architektur definiert.
Die Gegend entwickelte sich aus der Siedlung Nova Trento zu einer eigenständigen Gemeinde im Jahr 1924, nachdem italienische Einwanderer zwischen 1876 und 1892 ankamen. Diese Wellen der Ansiedlung legten den Grundstein für die Entwicklung der Weinkultur und regionalen Identität.
Die italienische Gemeinschaft prägt das Dorf durch Sprache, Architektur und Alltag sichtbar. Besucher hören Talian noch immer in Gesprächen und sehen diese Herkunft in den Steinhäusern und lokalen Bräuchen.
Besucher finden zahlreiche Weingüter in der Region, viele bieten Führungen und Verkostungen an, die das ganze Jahr über gebucht werden können. Die Höhenlage und die Hanglage erfordern bequemes Schuhwerk und etwas körperliche Anstrengung beim Erkunden der Umgebung.
Das Gebiet ist Brasiliens größter Weinproduzent und baut Sorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon an, die in einer Höhe angebaut werden, die dem südlichen Klima ungewöhnlich ist. Diese klimatische Besonderheit ermöglicht einen Anbau, der sonst in dieser Region Brasiliens selten vorkommt.
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