Museum Casa Lacerda, Historisches Museum in Lapa, Brasilien.
Die Casa Lacerda ist ein zwischen 1842 und 1845 errichtetes Haus aus Steinmauerwerk in Lapa, mit Stuckwänden im Inneren, Satteldach, breiten rechteckigen Fenstern sowie Ziergesimsen und Friesen. Ihre sechzehn Räume, darunter Salon, Esszimmer, Oratorium, Küche, Schlafzimmer, Alkoven und Bad, sind als Wohnsitz der Viehzüchter-Elite Paranás aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet.
Zwischen 1842 und 1845 ließ die Familie Lacerda das Haus als Wohnung und Geschäft von Manoel Corrêa de Lacerda und Leocádia Cassiana Rezende Corrêa de Lacerda errichten; während der Föderalistischen Revolution diente es als Quartier der 2. Brigade. In seinem Hauptraum unterzeichnete Oberst Joaquim de Rezende Correia de Lacerda, amtierender Befehlshaber der regierungstreuen Truppen nach dem Tod General Gomes Carneiros im Kampf, die Kapitulationsurkunde der Stadt. 1938 wurde das Haus vom IPHAN unter Denkmalschutz gestellt, 1982 von SPHAN/Pró-Memória restauriert.
Das Haus bewahrt die Einrichtung einer Campeiro-Elite des 19. Jahrhunderts: sechzehn Räume, darunter Wohnzimmer, Esszimmer, Oratorium, Speisekammer, Küche, Schlafzimmer, Alkoven und Bad, alle mit zeitgenössischen Objekten möbliert. Das Oratorium zeugt von der katholischen Praxis der Familie; der Name „Casa dos Lacerdas“ stammt von der Familie Lacerda, die das Haus errichten ließ.
Das Haus liegt im Zentrum von Lapa, Paraná, und ist als Museum zu besichtigen; die sechzehn Räume verteilen sich auf ein Geschoss, Oratorium und Alkoven liegen hinten. Ein Zugang zu einem Obergeschoss wird in den Quellen nicht erwähnt; fragen Sie vor Ort nach Stufen und Schwellen. Die Restaurierung von 1982 durch SPHAN/Pró-Memória ließ das ursprüngliche Steinmauerwerk und die Stuckwände sichtbar.
Während der Föderalistischen Revolution diente das Haus als Quartier der 2. Brigade; in seinem Hauptraum unterzeichnete Oberst Joaquim de Rezende Correia de Lacerda 1894 die Kapitulationsurkunde der Stadt, nachdem General Gomes Carneiro im Kampf gefallen war. Die Unterschutzstellung durch das IPHAN 1938 gilt dem Steinmauerwerk und den Stuckwänden im Inneren.
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